Jahresrückblick 2017 in Bildern

201420152016 und nun 2017. Die Reihe aufregender Jahre setzt sich fort.

Der Beginn ist noch unspektakulär, Weihnachtsurlaub, und im Teutoburger Wald liegt etwas Schnee. Doch die ersten Ideen reifen.

Die im weiteren Verlauf des Jahres bedeutsamste Entscheidung treffen Christine und ich in dieser Zeit: Wir wollen uns mal umschauen, was es so an Wohnprojekten in Hannover gibt. Gesagt, getan. Zu zwei Projekten nehmen wir Kontakt auf, unter anderem zu WaK, Wohnen am Klagesmarkt. An einem dunkeln Januarabend gibt es einen Erstkontakt und ich schaue mir die Lage des Projekts schon mal an…

Eine nachgeholte Weihnachtsfeier mit meinen Kolleg/-innen – wir besuchen eine Ausstellung im Museum August Kestner, in der es um Werbung durch die Jahrzehnte in Hannover geht. Spannend!

Die erste Dienstreise im Jahr geht nach Berlin, Standdienst auf der Grünen Woche. Eine für mich in jeglicher Hinsicht zwiespältige Veranstaltung, durchaus gute Gespräche am Kirchenstand, aber auch viel zu viel „Fressen und Saufen“, zu wenig inhaltlicher In- bzw. Output, enttäuschend das Bio-Angebot…

Ganz anders ist es bei dieser Tagung in Osnabrück, ein faszinierender Austausch zwischen evangelischen und katholischen, jüdischen und muslimischen Menschenkindern. Viele Teilnehmer/innen bezeichnen die Atmosphäre als außergewöhnlich.

Dann bin ich schon wieder Berlin, unsere Zwillinge werden 30. Es gibt einen Besuch im Technik-Museum …

… und natürlich müssen wir aufs Tempelhofer Feld. Am nächsten Morgen stehen wir an der Halb-Marathon-Strecke, um die beiden anzufeuern. In dieser Zeit ist die Entscheidung gefallen: Wir ziehen nach Hannover auf den Klagesmarkt und es gilt vieles zu planen.

Osnabrück neigt sich also dem Ende entgegen, noch einmal geht es auf die Maiwoche, dabei gelingt mir das kleine Video.

Und dann ist es schon so weit. Seit Anfang März planen wir den Umzug nach Hannover-Mitte. Das hat viele Vorteile: Stadtmitte, Gemeinschaft, Neubauwohnung. Aber es gilt auch, uns von 130 auf 66 Quadratmeter zu verkleinern. Anfangs eine große Herausforderung, mittlerweile sind wir hochzufrieden mit der kleineren Wohnung.

Durch eine Panne des Umzugsunternehmens ziehen wir am 24. Mai in Hannover ein. Für mich heißt das: Erst die Kartons usw. in die neue Wohnung tragen und dann ab in den Zug nach Berlin zum Kirchentag – denn am nächsten Vormittag habe ich Standdienst auf dem Markt der Möglichkeiten …

Ich fahre nach dem Kirchentag nach Hause, rechtzeitig, um das Pokalfinale Frankfurt gegen Dortmund vor der Glotze zu schauen. Ein paar Tage sah es so aus, dass ich über einen Freund eine Karte für das Spiel im Olympia-Stadion hätte bekommen können. Am Ende hat es nicht geklappt, so blieb mir am Endspieltag vom Messegelände nur ein Blick auf die Flutlichtmasten des Stadions … Ein paar Tage später bin ich aber wieder in Berlin, diesmal ist das Fahrrad dabei, und nach den Touren 2016 im Westteil geht es diesmal durch den Osten der Stadt und zur IGA (Internationale Gartenausstellung).

Und dann: Paris. Mit der Kirchenkreiskonferenz Osnabrück. Am freien Vormittag ergreife ich die Chance und besteige erstmals den Eiffelturm. Grandiose Aussicht, aber mehr als einmal im Leben muss ich da nicht hoch.

Mein neuer Ausblick vom Schreibtisch auf den Nikolai-Friedhof. Hat schon was, der Blick ins Grüne.

2017, da war doch was, richtig, der Luther und „seine“ Reformation werden gefeiert. Im Rahmen der Themenwoche Arbeit bieten Christine und ich gemeinsam einen Workshop zum Bedingungslosen Grundeinkommen an.

So richtig Urlaub, das war 2017 nicht drin. Über meinen Geburtstag fahren wir drei Tage nach Goslar besuchen das Schaubergwerk am Rammelsberg und andere touristische Höhenpunkte.

Unser Fokus liegt aber in diesem Sommer eher darauf, ein wenig von Hannover kennen zu lernen. Morgens um 7 mit dem Rad durch die Eilenriede, 10 Kilometer nur Wald, mitten in der Stadt, das hat was. Oder zum Sonnenuntergang an dem Pferdchen vor der Leibniz-Uni vorbei zu kommen.

Ganz besonders begeistern uns aber die Herrenhäuser Gärten und vor allem der Berggarten. Wir haben sofort Jahrestickets gekauft.

Juli, ein zweites Mal auf der IGA in Berlin, diesmal mit Christine.

Ein besonderes Highlight mit toller Aussicht und wunderbarem Sonnenuntergang war das Sommerfest der Unternehmerverbände im Strandbad am Maschsee. Da kann man(n) es aushalten…

Und dann, Anfang August: unser 35. Hochzeitstag! Stilvoll begangen in unserem neuen Lieblingsrestaurant in Hannover: dem Guru.

Schon länger denken wir im Fachbereich darüber nach, wie Gemeinwesenorientierung im ländlichen Raum für Kirche aussehen kann. Dazu besuche ich mit zwei Kolleg/-innen Ulrich Kasparick in Berlin. Drei Stunden intensiver Austausch, der Spaß kam aber auch nicht zu kurz, wie zu sehen ist.

Eine ganz spannende Fortbildung folgte in Wittenberg: Eine Predigtschreibwerkstatt mit Birgit Mattausch und Kathrin Oxen zur Ausstellung: Luther und die Avantgarde. Mich faszinierte vor allem das Filmprojekt: Casting Jesus.

Anfang Oktober leiten Christine und ich zum dritten Mal den Bildungsurlaub „Zufrieden im Job – aber wie?“ auf Baltrum.

Es waren stürmische Tage, nicht nur auf Baltrum.

Danach wird so einiges anders als geplant. Meine zweite Paristour und einiges andere kann nicht stattfinden, weil mein Vater kurzfristig so erkrankt, dass er ins Hospiz kommt. Es gibt allerdings auch positive „Kollateraleffekte“ – so sehe ich seit langem mal wieder ein Spiel von Eintracht Frankfurt live. Und sie gewinnen auch noch, kurz vor Schluss fällt das 2:1 🙂

Neben regelmäßigen Touren nach Wetzlar bin ich auch sonst in diesen Wochen viel unterwegs. So komme ich zum Beispiel nach drei Jahren mal wieder nach Duisburg und Dinslaken zum Jubiläum des KDA Duisburg-Niederrhein – seinerzeit war ich Gründungsmitglied.

Anfang Dezember stirbt mein Vater. Eine unwirkliche Szenerie, die Welt steht für einen Moment still – und zum ersten Mal seit Jahren stapfen wir durch Schnee. Das Foto entsteht auf einem Spaziergang in diesen Tagen.

Dieser Anblick ist mir mittlerweile sehr vertraut: die Herrenhäuser Allee in Hannover, gleich um die Ecke. Im Sommer bin ich immer wieder mal mit dem Rad dort gefahren, seit Oktober habe ich nach über 25 Jahren wieder mit dem Laufen angefangen und diese Gegend ist ein ideales Trainingsgelände.

Fasziniert sind wir von der Lichtervielfalt in der Adventszeit in Hannover, nicht nur von der Pyramide auf dem Kröpke.

… eigentlich wollte Birgit Mattausch uns eine exklusive Führung durch den Dom in Hildesheim geben, aber wegen Beichte war der Dom geschlossen. Statt dessen gehen wir in die Michaeliskirche und hinterher auf den Weihnachtsmarkt.

Weihnachten bei milden Temperaturen in Hannover. Mit meiner Tochter drehe ich ein paar Runden im „Revier“ durch den Georgengarten.

Das Jahr endet mit einer erneuten Fahrt zwischen Weihnachten und Silvester nach Wetzlar, eine Wohnungsauflösung braucht ihre Zeit. Bei einem abendlichen Spaziergang entsteht an der Alten Lahnbrücke dieses Bild.

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