Jahresrückblick 2017 in Bildern

201420152016 und nun 2017. Die Reihe aufregender Jahre setzt sich fort.

Der Beginn ist noch unspektakulär, Weihnachtsurlaub, und im Teutoburger Wald liegt etwas Schnee. Doch die ersten Ideen reifen.

Die im weiteren Verlauf des Jahres bedeutsamste Entscheidung treffen Christine und ich in dieser Zeit: Wir wollen uns mal umschauen, was es so an Wohnprojekten in Hannover gibt. Gesagt, getan. Zu zwei Projekten nehmen wir Kontakt auf, unter anderem zu WaK, Wohnen am Klagesmarkt. An einem dunkeln Januarabend gibt es einen Erstkontakt und ich schaue mir die Lage des Projekts schon mal an…

Eine nachgeholte Weihnachtsfeier mit meinen Kolleg/-innen – wir besuchen eine Ausstellung im Museum August Kestner, in der es um Werbung durch die Jahrzehnte in Hannover geht. Spannend!

Die erste Dienstreise im Jahr geht nach Berlin, Standdienst auf der Grünen Woche. Eine für mich in jeglicher Hinsicht zwiespältige Veranstaltung, durchaus gute Gespräche am Kirchenstand, aber auch viel zu viel „Fressen und Saufen“, zu wenig inhaltlicher In- bzw. Output, enttäuschend das Bio-Angebot…

Ganz anders ist es bei dieser Tagung in Osnabrück, ein faszinierender Austausch zwischen evangelischen und katholischen, jüdischen und muslimischen Menschenkindern. Viele Teilnehmer/innen bezeichnen die Atmosphäre als außergewöhnlich.

Dann bin ich schon wieder Berlin, unsere Zwillinge werden 30. Es gibt einen Besuch im Technik-Museum …

… und natürlich müssen wir aufs Tempelhofer Feld. Am nächsten Morgen stehen wir an der Halb-Marathon-Strecke, um die beiden anzufeuern. In dieser Zeit ist die Entscheidung gefallen: Wir ziehen nach Hannover auf den Klagesmarkt und es gilt vieles zu planen.

Osnabrück neigt sich also dem Ende entgegen, noch einmal geht es auf die Maiwoche, dabei gelingt mir das kleine Video.

Und dann ist es schon so weit. Seit Anfang März planen wir den Umzug nach Hannover-Mitte. Das hat viele Vorteile: Stadtmitte, Gemeinschaft, Neubauwohnung. Aber es gilt auch, uns von 130 auf 66 Quadratmeter zu verkleinern. Anfangs eine große Herausforderung, mittlerweile sind wir hochzufrieden mit der kleineren Wohnung.

Durch eine Panne des Umzugsunternehmens ziehen wir am 24. Mai in Hannover ein. Für mich heißt das: Erst die Kartons usw. in die neue Wohnung tragen und dann ab in den Zug nach Berlin zum Kirchentag – denn am nächsten Vormittag habe ich Standdienst auf dem Markt der Möglichkeiten …

Ich fahre nach dem Kirchentag nach Hause, rechtzeitig, um das Pokalfinale Frankfurt gegen Dortmund vor der Glotze zu schauen. Ein paar Tage sah es so aus, dass ich über einen Freund eine Karte für das Spiel im Olympia-Stadion hätte bekommen können. Am Ende hat es nicht geklappt, so blieb mir am Endspieltag vom Messegelände nur ein Blick auf die Flutlichtmasten des Stadions … Ein paar Tage später bin ich aber wieder in Berlin, diesmal ist das Fahrrad dabei, und nach den Touren 2016 im Westteil geht es diesmal durch den Osten der Stadt und zur IGA (Internationale Gartenausstellung).

Und dann: Paris. Mit der Kirchenkreiskonferenz Osnabrück. Am freien Vormittag ergreife ich die Chance und besteige erstmals den Eiffelturm. Grandiose Aussicht, aber mehr als einmal im Leben muss ich da nicht hoch.

Mein neuer Ausblick vom Schreibtisch auf den Nikolai-Friedhof. Hat schon was, der Blick ins Grüne.

2017, da war doch was, richtig, der Luther und „seine“ Reformation werden gefeiert. Im Rahmen der Themenwoche Arbeit bieten Christine und ich gemeinsam einen Workshop zum Bedingungslosen Grundeinkommen an.

So richtig Urlaub, das war 2017 nicht drin. Über meinen Geburtstag fahren wir drei Tage nach Goslar besuchen das Schaubergwerk am Rammelsberg und andere touristische Höhenpunkte.

Unser Fokus liegt aber in diesem Sommer eher darauf, ein wenig von Hannover kennen zu lernen. Morgens um 7 mit dem Rad durch die Eilenriede, 10 Kilometer nur Wald, mitten in der Stadt, das hat was. Oder zum Sonnenuntergang an dem Pferdchen vor der Leibniz-Uni vorbei zu kommen.

Ganz besonders begeistern uns aber die Herrenhäuser Gärten und vor allem der Berggarten. Wir haben sofort Jahrestickets gekauft.

Juli, ein zweites Mal auf der IGA in Berlin, diesmal mit Christine.

Ein besonderes Highlight mit toller Aussicht und wunderbarem Sonnenuntergang war das Sommerfest der Unternehmerverbände im Strandbad am Maschsee. Da kann man(n) es aushalten…

Und dann, Anfang August: unser 35. Hochzeitstag! Stilvoll begangen in unserem neuen Lieblingsrestaurant in Hannover: dem Guru.

Schon länger denken wir im Fachbereich darüber nach, wie Gemeinwesenorientierung im ländlichen Raum für Kirche aussehen kann. Dazu besuche ich mit zwei Kolleg/-innen Ulrich Kasparick in Berlin. Drei Stunden intensiver Austausch, der Spaß kam aber auch nicht zu kurz, wie zu sehen ist.

Eine ganz spannende Fortbildung folgte in Wittenberg: Eine Predigtschreibwerkstatt mit Birgit Mattausch und Kathrin Oxen zur Ausstellung: Luther und die Avantgarde. Mich faszinierte vor allem das Filmprojekt: Casting Jesus.

Anfang Oktober leiten Christine und ich zum dritten Mal den Bildungsurlaub „Zufrieden im Job – aber wie?“ auf Baltrum.

Es waren stürmische Tage, nicht nur auf Baltrum.

Danach wird so einiges anders als geplant. Meine zweite Paristour und einiges andere kann nicht stattfinden, weil mein Vater kurzfristig so erkrankt, dass er ins Hospiz kommt. Es gibt allerdings auch positive „Kollateraleffekte“ – so sehe ich seit langem mal wieder ein Spiel von Eintracht Frankfurt live. Und sie gewinnen auch noch, kurz vor Schluss fällt das 2:1 🙂

Neben regelmäßigen Touren nach Wetzlar bin ich auch sonst in diesen Wochen viel unterwegs. So komme ich zum Beispiel nach drei Jahren mal wieder nach Duisburg und Dinslaken zum Jubiläum des KDA Duisburg-Niederrhein – seinerzeit war ich Gründungsmitglied.

Anfang Dezember stirbt mein Vater. Eine unwirkliche Szenerie, die Welt steht für einen Moment still – und zum ersten Mal seit Jahren stapfen wir durch Schnee. Das Foto entsteht auf einem Spaziergang in diesen Tagen.

Dieser Anblick ist mir mittlerweile sehr vertraut: die Herrenhäuser Allee in Hannover, gleich um die Ecke. Im Sommer bin ich immer wieder mal mit dem Rad dort gefahren, seit Oktober habe ich nach über 25 Jahren wieder mit dem Laufen angefangen und diese Gegend ist ein ideales Trainingsgelände.

Fasziniert sind wir von der Lichtervielfalt in der Adventszeit in Hannover, nicht nur von der Pyramide auf dem Kröpke.

… eigentlich wollte Birgit Mattausch uns eine exklusive Führung durch den Dom in Hildesheim geben, aber wegen Beichte war der Dom geschlossen. Statt dessen gehen wir in die Michaeliskirche und hinterher auf den Weihnachtsmarkt.

Weihnachten bei milden Temperaturen in Hannover. Mit meiner Tochter drehe ich ein paar Runden im „Revier“ durch den Georgengarten.

Das Jahr endet mit einer erneuten Fahrt zwischen Weihnachten und Silvester nach Wetzlar, eine Wohnungsauflösung braucht ihre Zeit. Bei einem abendlichen Spaziergang entsteht an der Alten Lahnbrücke dieses Bild.

Jahresrückblick 2016 in Bildern

Jahresrückblick 2016 in Bildern

2014 war aufregend, 2015 spannend, 2016 brachte noch mal eine Steigerung. Hätte mir vor drei Jahren jemand gesagt, ich wäre Ende 2016 Landessozialpfarrer der hannoverschen Landeskirche und Fachbereichsleiter Kirche. Wirtschaft. Arbeitswelt im HkD in Hannover, dann hätte ich vermutlich gesagt: „Schön wärs ja vielleicht, aber…“. Und nun ist es so gekommen. Aber der Reihe nach.

Januar

Den Jahreswechsel verbringen wir in Berlin, vor dem Brandenburger Tor. Es war kühl und eng, aber schon ein einmaliges Erlebnis.

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Zurück aus Berlin beginnt das neue Jahr mit Urlaub, mit Ausruhen, Nachdenken, Spazieren gehen. Das Foto entsteht an einem Nachmittag in der Nähe unserer Wohnung, an der Bahnlinie, die von Osnabrück nach Münster und weiter ins Rheinland führt. Gut möglich, dass ich da auch über die Bewerbung nachgedacht habe, die bis Ende Januar in Hannover eingehen muss.

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Februar

Ein erstes berufliches Highlight – die Grubenfahrt in Ibbenbüren. Die Erinnerungen an die Zechen im Rheinland verbinden sich mit der Bergbautradition hier in der Region, spannend ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu beschreiben. Zugleich ist es das letzte Mal, dass ich in eine Steinkohlenzeche einfahren kann, bevor Ende 2018 Schluss ist …

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Etwas später im Monat: die Zeitkonferenz der Allianz für den freien Sonntag in Berlin. Für zwanzig Minuten wird die Tauentzienstraße für uns, unsere Liegestühle und unsere Trillerpfeifen gesperrt. Kommt gut an, etliche Passant/-innen kommen auf uns zu und meinen, setzt euch bitte weiter dafür ein, dass die Ladenöffnungszeiten nicht noch weiter ausgeweitet werden! Inhaltlicher Höhepunkt war der Vortrag des ehemaligen Verfassungsrichters Papier zur Rolle des Sonntag im Grundgesetz.

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Weil es so schön war, hier auch noch mal das kurze Handy-Video von mir, während ich da in meinem Liegestuhl saß:

Auch noch im Februar, unser Besuch bei Kuka in Augsburg mit dem KDA-Bundesauschuss „Arbeit und Technik“. Das war ein spannender Einblick in die Technik als auch die Ethik im Unternehmen. Die Gespräche anschließend in unserer Runde über Sinn und Unsinn der Digitalisierung waren allerdings noch spannender.

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März

Andrea Nahles lädt zum Grünbuch-Kongress „Arbeiten 4.0“ nach Berlin. Interessante Vorträge, spannende Workshops. Nachhaltig beschäftigt mich bis heute die Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“, die vorgestellt wird.

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Mit einer Männergruppe aus Belm besuche ich die Roboter-Ausstellung in Dortmund bei der DASA. Wir erhalten eine überaus engagierte und uns nachdenklich machende Führung: Wie lange ist ein Mensch ein Mensch, wenn ihm immer mehr „Ersatzteile“ eingesetzt werden (können), die zunehmend auch noch „mehr“ können als die „originalen“ Körperteile…?

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Mai

  1. Mai in Osnabrück. Nach einer kleinen ökumenischen Andacht im Kreuzgang von St. Johannis vor dem DGB-Umzug werden Domkapitular Reinhard Molitor und ich vor dem DGB-Haus interviewt. Die ganze Geschichte ist wieder einmal ein Zeugnis für das außerordentliche gute Verhältnis der beiden Konfessionen in dieser Stadt.

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Juni

Ich fahre zwei Tage und hundertfünfzig Kilometer mit dem Rad durch Berlin, ein längerer Traum wird wahr. Der Höhepunkt: Kreuz und quer übers Tempelhofer Feld radeln.

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Mit dem Bundesausschuss Arbeit und Technik fahren wir nach Frankfurt. Neben Gesprächen über Digitalisierung und Äppelwoi besuchen wir die Diakoniekirche, beeindruckend, Gebäude und die Arbeit, die dort getan wird.

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Danach findet das Bewerbungsgespräch in Hannover statt und wie es ausgeht, wisst ihr ja schon. Kurze Zeit später ist erst mal Urlaub angesagt. Er beginnt mit einer Reise nach Kitzingen zum Usertreffen des Weltfussballmanagers. Am Samstagmorgen sitze ich längere Zeit allein am Main und versuche zu begreifen, was gerade geschieht.

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Danach geht es mit Christine nach Arnstadt in Thüringen, dahin, wo der junge Bach wirkte und ihm ein Denkmal gesetzt wurde.

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Urlaub, dieses Mal eine Mischung aus Wandern und Kultur. Erstmals kommen wir nach Eisenach und steigen natürlich hinauf auf die Wartburg …

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… und in Weimar besuchen wir u.a. die weltberühmte Bibliothek der Herzogin Anna Amalia.

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Juli

Danach geht es weiter und in Hannover neu los. Bald jeden Werktag fahre ich nun die Strecke mit der Bahn. Gut geeignet zum Schreiben von Texten und Mails.

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Ansatzweise erkunde ich in den Mittagspausen auch die Stadt, oder sagen wir, die Umgebung des Büros.

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August

Der Weg nach Paris mit dem KDA Duisburg führt auch in diesem Jahr über Köln. Ich sitze am Abend stundenlang am Rhein, direkt gegenüber vom Dom und sehe dem Sonnenuntergang zu. Eine wunderbare Stimmung.

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Paris war in diesem Jahr vor allem eins: heiß. Solche Inseln mitten in der Stadt kommen jetzt erst so richtig zur Geltung. Das Programm litt ein wenig unter Temperaturen bei 35 Grad …

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September

Der September startet in München, mein Vater hatte meinen Bruder, meine Frau und mich eingeladen. Wir sehen so einiges, u.a. auch die Gedenkstätte für die Weiße Rose:

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Dann wird es wieder richtig heiß. Genau zur KDA-Bundesdelegiertenkonferenz in Rothenburg ob der Tauber. Ich habe Glück und bekomme ein ziemlich kühles Zimmer, himmlisch. Vormittags ging es im Tagungsraum, aber je mehr die Sonne drauf stand, desto unangenehmer wurde es. Unser Bundesausschuss hat Glück: Wir dürfen uns morgens um 9.30 Uhr präsentieren. – Ein touristischer Aspekt im weitesten Sinn ist immer auch dabei, diesmal eine Nachtwanderung mit Nachtwächter durch die Gassen von Rothenburg.

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Ende September bin ich wieder in Berlin, mit dem Bundesausschuss Arbeit und Technik führen wir Gespräche im Arbeits- und Wirtschaftsministerium. Davor besuche ich mit meinem Sohn das Deutsche Technikmuseum. Echt klasse, die Ausstellung mit den Eisenbahnwaggons und Loks, da werden Erinnerungen wach!

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Aber deswegen sind wir eigentlich da, das Plakat stach uns direkt vor dem Wirtschaftsministerium ins Auge.

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Und quasi nebenbei (durch einen Freund von mir vermittelt) bekommen wir eine ziemlich spezielle und sehr spannende Führung auf der Baustelle der U5.

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Oktober

Meine Kollegin Sonja zeigt Christine und mir Hannover und fährt mit uns auch mit dem schiefen Fahrstuhl hinauf auf die Kuppel des Neuen Rathauses:

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Baltrum, wieder Bildungsurlaub, wieder mit Christine. Ein Nachmittag ist frei, Zeit für einen Strandspaziergang.

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Von meiner Einführung Ende Oktober habe ich keine (eigenen) Bilder, dafür aber von meinem neuen Büro:

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Das Reformationsjubiläumsjahr beginnt am 31. Oktober, in Osnabrück mit einer Lichtinstallation an der Marienkirche (Foto) und am Dom, Zeugnis des guten Verhältnisses der Konfessionen in der Friedensstadt.

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November

Und noch mal Berlin, diesmal zur Weißbuch-Konferenz von Andrea Nahles. Spannender war aber der Spaziergang mit meiner Tochter durchs adventliche Berlin, wir schauen es uns von oben an und spazieren durchs Brandenburger Tor. Dieses ist vermutlich eins der meist festgehaltenen Motive aller vorweihnachtlichen Berlin-Besucher/-innen:

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Der Europäische Stationenweg macht Halt in Wolfsburg und der KDA ist dabei: Feel the spirit!

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Dezember

Das Wetter ist gemischt, mal kalt, mal warm, mal bedeckt mal wolkenlos. Und es gibt spektakuläre Sonnenauf- als als auch Sonnenuntergänge:

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Das war 2016, aus der biografischen Sicht. Was mich insgesamt zu diesem Jahreswechsel bewegt, werde ich Anfang 2017 in einem eigenen Beitrag bloggen.

Jahresrückblick 2015 in Bildern

2014 war schon aufregend durch meinen Stellenwechsel und den damit einhergehenden Umzug. 2015 ging es dann in meiner neuen Stelle so richtig los und es wurde wahr, was mein Chef bei der Einführung sagte: „Sie werden viel unterwegs sein!“
In der Tat, je weiter das Jahr voran schritt, desto seltener sah ich mein Büro. Ich glaube, es gab kein Jahr in meinem Leben, in dem ich so viele Kilometer zurücklegte, zu Fuß und mit dem Rad, mit PKW und vor allem der Bahn, und, ja, nach vierzig Jahren war auch wieder eine Flugreise dabei. Und im privaten Bereich war es auch nicht langweilig.

Januar

Kurz nach Jahresbeginn bin ich endlich im Zoo in Osnabrück! Das war noch im Urlaub und es war ein milder Januartag.

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Januar

Zur Armutskonferenz fahre ich bei traumhaftem Wetter nach Ostfriesland, die erste von etlichen Fahrten nach Emden. Es bleibt Zeit für einen kurzen Blick ins Hafenbecken.

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Februar

Ein erster Besuch auf der Meyer-Werft in Papenburg, bei eisigen Temperaturen. Die Ausmaße der Anlage sind gigantisch, das Gespräch mit Betriebsräten ist spannend.

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März

Ich beginne nach dem Winter wieder damit, die Umgebung von Osnabrück mit dem Rad zu erkunden. Es dauert noch eine Weile, aber dann habe ich eine neue „Standard-Strecke“ ausfindig gemacht. Sie ist 23 Kilometer lang, ermöglicht zahlreiche Varianten und vor allem, ich muss nicht an einer Ampel halten. Dafür führt sie durch hügeliges Gelände, das ist der Unterschied zur alten Strecke am Niederrhein.

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April

Ich besuche erstmals die Hannovermesse. Ziemlich beeindruckend, aber auch erschlagend.

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Mai

Gottesdienste sind seltener geworden, dafür komme ich aber immer wieder in andere Kirchen. Das macht mir viel Spaß. Am 3. Mai war ich z.B. in Osnabrück-Hellern. Da ging es um die Frage: Gott oder dem Geld dienen?

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Mai

Auch in diesem Jahr fand über Himmelfahrt die Offene MentorInnen Akademie (OMA) der „Neuen Arbeit“ statt. 2015 in Potsdam, eine Gesprächsrunde findet an der Havel statt.

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Mai

Ich fliege mit dem KDA Duisburg-Niederrhein zu einer Studienreise nach Thessaloniki. Das ist die Unternehmung, die mich am nachhaltigsten in diesem Jahr beschäftigt hat. Nicht nur, weil ich fliege. Ich habe dazu etliches gebloggt, im Herbst mehrere Vorträge gehalten und bin in der noch noch jungen Solidaritätsgruppe Griechenland in Osnabrück aktiv.

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Juni

Kirchentag in Stuttgart. Das war eine zwiespältige Erfahrung, über die ich hinterher auch geschrieben habe: Irritationen, Überraschungen. Kirchentag. Meiner. Schön war, dass ich einige Menschen mal „in echt“ kennen lernen konnte: Brigitte Becker und Birgit Mattausch, Christoph Breit und Dietrich Sonnenberger…

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Juni

Im Juni trifft sich der bundesweite KDA-Fachausschuss Arbeit und Technik in Hamburg. Ich nutze eine freie Stunde und wandere an der Elbe entlang.

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Juli

Über meinen Geburtstag hinweg mache ich ein Versprechen war und wir besuchen Mechthild Werner auf der Landesgartenschau in Landau.

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Juli

Auf der Rückfahrt von Landau schauen wir kurz in Speyer vorbei und beschließen, wieder zu kommen.

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August

Ende August unternehme ich eine längere Radtour durch den Teutoburger Wald. Wunderbare Landschaft!

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September

Wir machen Urlaub im Lassaner Winkel und sind mehrfach auf Usedom unterwegs. Vor allem die Ruhe fasziniert, im Winkel noch mehr als auf der Insel.

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September

Anklam und das Otto-Lilienthal-Museum. Was für ein spannender Mensch, der noch viel mehr „drauf“ hatte als fliegen. Später lese ich eine Biografie über ihn und seinen Bruder und bin noch mehr beeindruckt über den sozialen Unternehmer und seine Hoffnung auf Frieden unter der Völkern.

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September

Nach Usedom kommen wir – über einen kurzen Zwischenstopp in Hetzdorf bei Ulrich Kasparick – nach Berlin. Unter anderem gehen wir den Mauerweg ab. Bedrückend.

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September

In Paris war ich schon bestimmt 15x mit dem KDA Duisburg/Niederrhein. 2015 war die Anreise etwas weiter, aber ich ließ es mir nicht nehmen, dabei zu sein. Es ging diesmal um „Wirtschaft 4.0“, aber wir machen auch einen Ausflug in die Industriegeschichte und besuchen das Musée des Arts et Métiers. Und völlig überraschend stand ich dann vor dem Foucaultschen Pendel.

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September

Und auch das war noch im September, in meinem Urlaub: das barcamp kirche online in Essen. U.a. mit dem Twittergottesdienst zu #Refugees Welcome

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September

Kurz nach dem Urlaub bin ich schon wieder unterwegs. Erst bin ich in Heidelberg auf einer Tagung, dann fahre ich zum Usertreffen vom Weltfussballmanager in Kitzingen. Beim Kicktipp-Turnier hole ich als Dritter erstmals einen Pokal. yeah

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Oktober

Bildungsurlaub auf Baltrum. Mein erster Besuch an der Nordseeküste bzw. auf einer der Inseln. Thema: „Zufrieden im Job – aber wie?“ Die Woche wird eine spannende Erfahrung, von der Insel sehe ich nur etwas in den Mittagspausen.

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November

Erneut bin ich mit dem Fachausschuss Arbeit und Technik unterwegs, diesmal besuchen wir VW in Wolfsburg. Die Größe der Anlage ist unglaublich. Eine zwiespältige Erfahrung: Autostadt, Werksrundfahrt, Gespräch mit Betriebsräten zu Industrie 4.0, aber auch zum Skandal um die Abgaswerte.

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November

Ein erster Besuch an der Bremer Straße. Der VfL Osnabrück gewinnt gegen Chemnitz.

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Dezember

Die letzte Reise geht nach Hildesheim. Weihnachtsausflug des Fachbereichs mit einer Führung im Dom. Beeindruckend fand ich vor allem die Bronzetüren.

Hildesheim

Jahresrückblick 2014 in Bildern

Jahresrückblick 
Das Jahr 2014 war anders als viele Jahre.
Im Dezember 2013 erhielten wir die Botschaft, dass wir aus unserem gemieteten Haus ausziehen müssen, da der Mietvertrag gekündigt wurde.
Die Suche nach einer neuen Bleibe entwickelt sich außerordentlich schwierig.
Das lag uns schwer auf der Seele.
So ging das Frühjahr seinen Lauf, bis ich Ende April eine Mail vom Landessozialpfarrer der hannoverschen Landeskirche erhielt.
Er fragte, ob ich mir vorstellen könnte, mich  auf eine KDA-Pfarrstelle in Osnabrück zu bewerben.
Ich konnte.
Das änderte alles.
Aber der Reihe nach.

Februar
So richtig beginnt das Fotojahr mit einem Kurztrip nach Trier. Interessante Stadt, schöne Einblicke, spannende Geschichte(n). Es ist aber saukalt.

Februar

März
Ein erster Hauch vom Frühling. Ich bin viel mit Rad und Kamera unterwegs. Das schönste aller Motive finde ich aber keine fünfzig Meter von unserem Haus an einer Hecke.

März

April
Ostern, der Grünspargel ist auf dem Vormarsch.

April

Mai
Die jährliche Tour nach Paris mit dem KDA Niederrhein. Es geht thematisch um Bestattungskultur. Sehr, sehr spannende Gespräche. Und wir besuchen die großen Friedhöfe Pere Lachais und Montmatre. (Gutes Essen und Trinken kommen natürlich auch nicht zu kurz!)

Mai I

Mai
Nach Jahren endlich, ein Architekten-Wettbewerb für das neue Gemeindezentrum. Architekt Hecker und seine Mitarbeiterinnen legen uns einen spannenden und überzeugenden Entwurf vor. Im weiteren Verlauf des Jahres finde ich es sehr schade, dass ich die Realisierung dieses Projektes nicht mehr vor Ort mit begleiten kann. Aber so ist das im Leben.

Mai II

Juni
Eine lange Reise unternehmen meine Frau und ich im Juni. Berlin und hier  das Tempelhoferfeld sind ein Höhepunkt.

Juni I

Juni
Dazu kommt der Besuch des Rosariums in Sangerhausen

Juni II

Juni
… und auf dem Kyffhäuser und in Eisleben waren wir auch.

Juni III

Juli
10. Juli, früher Abend. Ich sitze im Zug zurück vom Bewerbungsgespräch in Hannover. Was das wohl werden wird …

Juli I

 

Juli
Fußball-WM und Public Viewing bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft im Gemeindehaus.
Tolle Atmosphäre an allen Tagen.
Während des Endspiels am 13. Juli  wissen meine Frau und ich seit zwei Tagen, dass wir Voerde verlassen. Sonst noch niemand. Das war eine verrückte Seelenlage, das Spiel war irgendwie nebensächlich …
Um Mitternacht gibt es nach der Siegerehrung noch ein Ständchen für mich zum Geburtstag.

Juli II

August
Mit meinem Vater besuchen wir die Zeche Zollverein in Essen. Zum ersten Mal in all den Jahren.

August

August
Wenige Tage vor dem Umzug besuchen wir noch die Landesgartenschau in Gießen, ganz in der Nähe von Wetzlar, wo wir aufgewachsen sind. Interessante Architektur des kirchlichen Angebots, hier die Lichtkirche.

August II

September
Nach fünf Jahren in der Bahnhofstraße und fünfundzwanzig Jahren in Voerde ziehen wir Anfang September aus und um nach Osnabrück. Ich selbst komme noch mal für sechs Wochen zurück und wohne im Gemeindehaus in einer ganz speziellen „Klause“.

September

 

Oktober
In diesen Wochen unternehme ich verschiedene Abschiedstouren mit dem Rad, zum Beispiel zum Rhein.

Oktober

November
Am 31. Oktober ist in Voerde Schluss. Milde Tage Anfang November laden zu Radtouren in der Umgebung von Osnabrück ein.

November I

November
Es gibt viel Neues zu entdecken. Als KDA-Pfarrer bin ich  zum Beispiel auch im Lokalradio zu Gast. Wer genau hinschaut, kann sogar die Musik erkennen, die ich ins Studio mitgebracht hatte.

November II

November
Die „Zentrale“ meiner Dienststelle ist in Hannover. Die Archivstraße und der Bahnhof Hannover werden so eine Art neuer Zweitwohnsitz. 😉

November III

Dezember
Schöne Aktionen kommen nicht zu kurz. So unternehmen wir eine vorweihnachtliche Turmbesteigung der Marienkirche.

Dezember I

 

Dezember
Nach über fünfundzwanzig Jahren sitze ich Heilig Abend diesmal unter der Kanzel. In der Katharinenkirche in Osnabrück.

Dezember II