Gott, Kirche und Geld. Vortrag von Wolfgang Huber in Kamp-Lintfort

Heute Abend war Wolfgang Huber bei der Kreissynode in Moers zu Gast. Die Veranstaltung war öffentlich, so dass ich auch dabei sein konnte und meinen Lehrer aus Marburg mal wieder live sehen konnte.

Ein paar Gedanken aus seinem Vortrag (Zitate sind es nicht im engeren Sinn):

„Jede Kirche auf der Welt hat ihre Probleme mit dem Geld.
Ist sie arm, hat sie große Probleme.
Ist sie reich, hat sie auch große Probleme.“

„Das Geld verteufeln ist völlig falsch, das ist umgekehrte Vergötzung.“

„Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist – und Gott, was Gottes ist.
Das heißt auch:
Gebt der Wirtschaft, was der Wirtschaft ist – und Gott, was Gottes ist.
Gebt den kirchlichen Finanzen, was der kirchlichen Finanzen ist – und Gott, was Gottes ist.
Lasst euch nicht vom Geld bestimmen auch nicht in der Kirche.“

„Die Alte Kirche war davon überzeugt: das Geld der Kirche gehört den Armen.
Schon im 5. Jahrhundert sah es so aus:
1/4 ist für den Bischof, 1/4 für den Klerus, 1/4 für die Armen und 1/4 für die kirchlichen Gebäude.“

„Zum haushälterischen Wirken von Kirche gehört, aufgabenorientiertes Denken zu verstärken und nicht einfach immer nur Haushaltspläne fortzuschreiben. Einfach ist das nicht, aber die Perspektive ist notwendig.“

„Lange galt das Sprichwort: Kirche lebt finanziell von der Hand in den Mund. Heute müssen wir lernen, nachhaltiger zu denken. Was hinterlassen wir der nächsten Generation an Möglichkeiten, Spielräumen, Aufgaben, Schulden? Und warum?“

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