Schönes genießen, miteinander teilen, Überleben sichern.

Erntedank DissenPredigt zu Erntedank 2015 auf dem Dallmeyer-Hof in Dissen / Bad Rothenfelde

Liebe Gemeinde,
am Ende des Sommers feiern wir, dass die Erde uns genug zu Essen und zu Trinken gibt.
Wir halten inne und kommen zusammen.
Wir freuen uns.
An schönen Dingen.
Und aneinander.
Wir sind Gott dankbar.
Und feiern seine Zuwendung zu uns gemeinsam im Abendmahl.
Auch heute und hier.
Ein schöner Tag.

Aber wir wissen natürlich, es gibt auch eine dunkle Seite der Ernte.
Tonnen von Nahrungsmitteln werden weggeworfen.
Bauern klagen über Ernteeinbußen.
Menschen verhungern, vor allem Frauen und Kinder.
Oder flüchten aus einem Land, in dem es nichts mehr zu essen und zu trinken gibt.
Wie geht das zusammen?
Wie geht das gut zusammen?
Müssen wir uns schämen für unseren Reichtum?
Wie gehen wir gut – und damit meine ich – im biblischen Sinne angemessen mit unserem Wohlstand um?
Wenn wir heute Erntedank feiern im Angesicht Gottes, dann können wir diesen Fragen nicht ausweichen.
Sie sind unangenehm.
Aber heilsam.
Am Ende wird deutlich:
Die drei Teile unserer Überschrift gehören untrennbar zusammen:
Schönes genießen, miteinander teilen, Überleben sichern.

Schon ganz zu Beginn der Christenheit gab es Spannungen, Probleme, Ärger.
Weil in der Gemeinde Jesu Menschen aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen aufeinander treffen.
Wir lesen im Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth:

  • Lesung: 1. Korinther 11,17-26

Paulus wählt drastische Worte.
Er sagt:
In Korinth kommt die Gemeinde zu ihrem eigenen Schaden zusammen.
Wenn sie isst und trinkt, Abendmahl feiert.
Weil die Besitzlosen gedemütigt werden.
Das ist beunruhigend.
Müssen wir uns doch die Frage stellen, was da los ist.
Damit wir nicht Gefahr laufen, in die gleiche Falle zu tappen.
Und unsere Gottesdienste uns schaden statt zu erfreuen.
Uns trennen, statt zu verbinden.
Denn Besitzlose gibt es auch heute noch, auch unter uns.

Was ist in Korinth passiert?
Die Gemeinde traf sich am Herrentag.
Abends nach der Arbeit, in einem Privathaus.
Gottesdienstliche Gemeinschaft war Mahlgemeinschaft.
So war es Brauch in jüdischen Häusern am Sabbat oder beim Passa.
Die ersten Christinnen und Christen waren Juden und übernahmen diese Gewohnheit.
Zu Beginn der Feier nahm der Hausvater das Brot.
Brach es und reichte es den Teilnehmenden.
Die brachen davon ab, gaben es weiter und aßen.
Im christlichen Abendmahl war das verbunden mit den Worten Jesu:
„Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.
Das tut zu meinem Gedächtnis!“
Danach folgte ein gemeinsames Abendessen.
Erst an dessen Ende nahm der Hausvater einen mit Wein gefüllten Kelch.
Über dem Kelch wurde ebenfalls ein Dankgebet gesprochen.
Und es folgten die Worte Jesu:
„Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Das tut, so oft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!“
Der Kelch wurde herum gegeben, jede und jeder trank daraus.
Damit ging das Mahl zu Ende.
So weit, so gut.

Doch wie kam es nun dazu, das Paulus zu solch drastischen Worten greift?
Die junge christliche Gemeinde in Korinth war ein ziemlich bunter Haufen.
Sie kamen aus der ganzen Breite der Gesellschaft.
Ein paar wenige kamen aus der Oberschicht.
Menschen mit Vermögen, Bildung, Ansehen, Einfluss.
Sie besaßen auch die Häuser, in denen sie Räume für die Gemeindeversammlungen zur Verfügung stellten.
Kirchen gab es ja noch keine.
Die meisten Christen, Männer wie Frauen, waren aber arm.
Sie waren Sklaven, Diener, Lohnabhängige oder Freigelassene.
Die Gemeinde Jesu war (und ist) also eine Gemeinschaft der Verschiedenen.
Darin lag (und liegt) ihre besondere Anziehungskraft.
Voraussetzung war allerdings, diese verschiedenen Menschen in der Lebenspraxis der Gemeinde unter einen Hut zu bekommen.
Das brachte eine Menge Probleme mit sich und war nicht spannungsfrei.
Schnell machten sich Grüppchenbildungen bemerkbar.
Auch in den gottesdienstlichen Versammlungen.
Denn der Rahmen der gottesdienstlichen Feier war das gemeinsame Abendessen.
Miteinander essen und trinken war aber in der Antike eine sensible Angelegenheit.
Denn hier kamen sich Menschen, Männer und Frauen (!), so nahe wie sonst nirgendwo.
So war der christliche Gottesdienst ein Pulverfass und es tauchten Fragen auf:
Dürfen sich Frauen im Gottesdienst wirklich gleichberechtigt äußern?
Dürfen Juden und Heiden, Beschnittene und Unbeschnittene wirklich zusammen essen und das Herrenmahl feiern?
Und wie sieht es mit der Verteilung der Speisen während des Abendessen aus, in das das Abendmahl integriert war?
Denn an dieser Stelle wurden die Unterschiede zwischen Armen und Reichen öffentlich sichtbar.
Das Abendessen bestand ja nicht nur aus Brot und Wein.
Dazu kamen Gerstenbrei, Gemüse, Datteln, Feigen, Trauben, Eier, Fisch, gelegentlich auch Fleisch.
Diese Zutaten wurden von den Einzelnen mitgebracht oder von den Gastgebenden gespendet.
Und natürlich konnten die Reichen mehr mitbringen als die Armen.
So weit, so gut.

Nun scheint es aber für die Reichen in Korinth normal gewesen zu sein, dass sie beim Abendessen vor allem für sich selbst sorgten.
Paulus hatte wohl entsprechende Nachrichten, möglicherweise auch Beschwerden erhalten.
Seine Phantasie reichte aus, sich die Situation auszumalen.
Er sah vor seinem inneren Auge, wie die Reichen auf besonderen Plätzen sitzen und es sich gut gehen lassen.
Sie behalten ihre leckersten Speisen für sich.
Sprechen fröhlich dem Wein zusprechen und lassen die Becher kreisen.
Während die anderen, die Habenichtse ebenfalls unter sich sitzen.
Und sich mit dem Wenigen begnügen müssen, was übrig blieb.
Oder großmütig gespendet wurde.
Die Reichen sahen in ihrem Verhalten gar kein Problem.
Sie praktizierten im Gottesdienst ja nur das, was auch sonst üblich war.
Vielleicht haben sie sich auch gesagt:
Wir geben doch schon was ab!
Aber für alle Filet, das können wir nicht bezahlen.
Das wird zu teuer.
Und vor allem:
Das Abendmahl ist doch das Entscheidende!
Das gemeinsame Essen des gesegneten Brotes.
Und das Trinken aus dem gesegneten Becher.
Beide sind doch für alle da, da bekommt jede und jeder das Gleiche.
Darauf kommt es doch in erster Linie an!
Die Erinnerung an Gottes Zuwendung in Jesus zu uns, in der wir alle nebeneinander auf der gleichen Stufe stehen.
Die reichen Christen hatten vermutlich gar kein Unrechtsbewusstsein.
Es fehlte ihnen nur an Einfühlungsvermögen in das Befinden ihrer ärmeren Brüder und Schwestern.
Und Paulus sagt:
Nein, so geht es nicht.
Schönes genießen und miteinander teilen gehören untrennbar zusammen in der Gemeinde.

Liebe Gemeinde,
im Frühjahr haben Frau Holsing und ich zusammen gesessen und überlegt, unter welcher Überschrift dieser Gottesdienst heute und hier stehen könnte.
Irgendwann fiel uns der Korinthertext ein und dann war das Motto schnell gefunden:
Schönes genießen, miteinander teilen, Überleben sichern.
Wie unglaublich aktuell diese Worte werden würden, habe ich seinerzeit nicht geahnt.
Wir hatten damals noch die Bilder von Flüchtlingen in Booten vor Augen.
Das war schlimm, aber noch weit weg.

Und jetzt?
Wir erleben eine Völkerwanderung in Europa.
Seit dem Jugoslawienkrieg sind nicht mehr so viele Menschen zu uns geströmt wie heute.
Ihr Überleben ist nicht mehr sicher in den Flüchtlingslagern in der Türkei, im Libanon und anderswo.
Weil das UN-Flüchtlingswerk nicht mehr genug Geld hat, für ihr Überleben zu sorgen.
Und die neuen Medien zeigen ihnen Länder, in denen scheinbar Milch und Honig fließen.
Wer will es ihnen verdenken, dass sie sich auf den Weg machen?
Dass sie ihren Kindern etwas zu essen verschaffen wollen?
Schon vor Jahrzehnten haben weitsichtige Menschen davor gewarnt, dass dieser Tag kommen wird:
Wenn wir im Westen so weiter machen mit der Missachtung der Länder des Südens, dann wird es geschehen:
Scharen von Menschen werden an den Rändern Europas stehen, weil sie in ihrer Heimat nur noch den Tod vor Augen haben.
Und Europa zieht Mauern hoch und zieht Stacheldraht auf.
Aber Mauern hat Menschen noch nie abgehalten, von einem besseren Leben zu träumen.
Wir Deutsche sollten das am Besten wissen.

Liebe Gemeinde,
was wir grade unter uns erleben ist nicht eins zu eins mit dem Konflikt in der Gemeinde in Korinth vergleichen.
Bei uns ist es kein gemeindlicher, sondern ein gesellschaftlicher Konflikt.
Und ein religiöser, weil derzeit vor allem Muslime zu uns strömen.
Aber auch Christinnen und Christen kommen.
Die Statistik sagt: 20 Prozent, jede und jeder fünfte gehört unserem Glauben an.
Und sie klopfen hier und da auch an unsere Kirchentüren.
So wie vor dreißig Jahren viele Aussiedler aus Russland und Kasachstan in unseren Gottesdiensten auftauchten.
Oft, ohne ein Wort deutsch zu sprechen.
Was wäre, wenn heute zwanzig, fünfzig, hundert christliche Flüchtlinge zu diesem Gottesdienst gekommen wären?

Vielleicht denkt jetzt der ein oder die andere:
„Jetzt vermiest der Pfarrer uns das Erntedankfest!
Wir wollen doch nur die Früchte genießen, einen schönen Gottesdienst feiern. Haben wir uns das nicht verdient?!“

Ob wir uns das verdient haben?
Darüber könnten wir streiten.
Ist nicht das ganze Leben ein Geschenk?
Wer von uns hat sich aussuchen können, wo er oder sie geboren wurde?
Ja, ich bin dankbar dafür, dass ich in Deutschland geboren bin.
In einem reichen Land mit hervorragender Medizin und Erdbeeren auch im Winter.
Aber habe ich das „verdient“?
Umgekehrt:
Womit hat die Mutter, der Vater in Syrien oder Eriträa, Afghanistan oder Bangladesh verdient, dass sie dort ihre Kinder bekommen haben?
Und ja, wir arbeiten alle hart.
Gar keine Frage.
Und das ist auch gut so.
Sonst klappt das nicht mit dem Leben.
Aber ich verdiene mir damit nicht, in Deutschland leben zu dürfen.
Reines Geschenk, für das ich Tag für Tag dankbar bin.

Das ist das eine.
Und das andere ist die Frage nach den Grenzen.
Paulus fordert die Reichen auf, innerhalb der Gemeinde zu teilen.
Mindestens in der Feier des Gottesdienstes sollen alle in allem gleich gestellt sein.
Aber ich glaube, Paulus meint auch den Gottesdienst im Alltag.
Zielperspektive ist, das jede und jeder genug zum Leben hat.
Das heißt nicht, alle sollen das gleiche haben. Sozialismus wird nicht gepredigt in der Bibel.
Aber vom miteinander teilen ist die Rede. Und davon, dass Überleben gesicherst wird.
Fragt sich nur:
Gilt das nur für die Menschen, Frauen, Männer, Kinder, die zur Gemeinde gehören?
Oder für alle?

Paulus war ja eher asketisch veranlagt, aber Jesus hätte bestimmt dem Motto unseres Gottesdienstes zugestimmt:
Schönes genießen, miteinander teilen, Überleben sichern.
Aber Jesus hätte dazu gesagt:
Alles drei gehört zusammen.
Genießen, ja.
Am besten miteinander.
Und er hat das vorgelebt, das Genießen und Feiern.
So sehr, dass seine Gegner ihm vorwarfen, ein Fresser und Weinsäufer zu sein.
Aber Jesus hätte weiter gesagt:
Genießen ja, aber auch miteinander teilen.
Und zwar mit allen, nicht nur den christlichen Brüdern und Schwestern.
Und vor allem gilt es Überleben sichern.
Von allen, nicht nur den christlichen Brüdern und Schwestern.

Unangenehme Gedanken.
Ich spüre Widerstand, auch in mir.
Weil ich mir nicht vorstellen kann, wie es gehen kann.
Da rücken uns Habenichtse ganz nah auf die Pelle.
Angst breitet sich aus, zu viel vom Wohlstand zu verlieren.
Angst breitet sich aus, wir befürchten, eines Tages nicht mehr Herren im eigenen Land zu sein.
Weil wir – seien wir ehrlich – doch auch lieber wie die Wohlhabenden in Korinth unter uns sind.
Gut, wir spenden und geben ab, aber am eigenen Tisch?!

Liebe Gemeinde,
die Geschichte aus Korinth, die Paulus uns erzählt, entlastet uns und fordert heraus.

Entlastend ist, dass das, was grade unter uns in Deutschland und Europa geschieht, überhaupt nichts Besonderes ist.
Völkerwanderungen hat es immer gegeben.
Vielleicht haben wir das vergessen.
Weil es in unseren Breiten in den letzten Jahrzehnten eher ruhig zu ging.
Und wo Menschen aus unterschiedlichen Schichten, Kulturen und Religionen aufeinander stoßen, da gibt es Spannungen und Konflikte.
Das ist normal!
Da braucht sich niemand zu wundern oder zu schämen.
Es ist erlaubt, diese Gefühle zu haben.
Weil wir Menschen sind.
Und es ist gut, diesen Gefühlen, Ängsten, Befürchtungen nachzuspüren.
Damit sie nicht unterschwellig grummeln.
Und sich irgendwann explosionsartig entladen.

Aber eins, so Paulus, im Sinne Jesu ist nicht erlaubt:
Dass wir dann die Schotten dicht machen.
Wenn wir uns Christinnen und Christen nennen, dann hat das Folgen.
Im gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir uns gemeinsam auf Jesus als Befreier berufen.
Und im Leben, das vom Gottesdienst nicht zu trennen ist.
Alles drei gehört untrennbar zusammen:
Schönes genießen, miteinander teilen, überleben sichern.

Und es geschieht ja auch an vielen, vielen Stellen in unserem Land, in unseren Gemeinden.
Türen gehen auf, Herzen und Hände.
Oftmals fängt es mit dem Teilen an, weil die Not so offensichtlich ist.
Kleider, Schuhe, Geld sind schnell gegeben.
Aber auch Zeit.
Vielleicht für den Sprachunterricht.
Und dann kommt es hier und da zur Begegnung.
Vielleicht feiern wir eines Tages zusammen.
Essen trinken, genießen gemeinsam.

Mahlgemeinschaft.
Kaum etwas anderes lässt die Schranken zwischen Menschen so schnell fallen.
Und es öffnen sich Wege zueinander und miteinander.
Denn wir erleben dann:
Menschen begegnen sich hier, Gotteskinder.
Verletzliche, bedürftige, ängstliche Menschen.
Denn das sind wie alle:
Bedürftige, verletzliche, ängstliche Frauen, Männer, Kinder.
Hüben wie drüben.
Und wir erleben:
Es ist doch genug für alle da.
Und dann kann ich mich von Gott gehalten entspannt zurück legen und genießen.
Wer das erlebt, will es nicht mehr missen und nimmt es als Gottesgeschenk mit.

Liebe Gemeinde,
Paulus antwortet in seiner Kritik an den Verhältnissen in Korinth mit seiner Vision vom Befreier Jesus.
Der uns als Menschen zusammenbindet.
Und diese Geschichte rückt uns grade im Zustrom der Flüchtlinge besonders nah.
Gottesdienst am Sonntag und im Alltag der Welt reißt die Schranken ein, die Menschen hochgezogen haben.
Es zählt vor Gott nicht ein Verdienst, wie Luther sagen würde, sondern der Glaube an ihn.
Und dieser Glaube schließt die Erkenntnis ein, dass wir vor Gott alle auf gleicher Stufe stehen.
Und daraus folgt:
Reichtum ist Bürde und Aufgabe, aber genauso wenig verdient wie Armut.

Erntedank führt uns das vor Augen:
Ein prachtvoller Altar mit Früchten, die in Gottes Erde wachsen. Jahr für Jahr.
Erntefeste werden überall auf der Welt gefeiert, vermutlich so lange es Menschen gibt.
Menschliche Arbeit tritt hinzu, ja klar.
Aber:
ohne Wolken, die Regen bringen,
ohne Sonne, die Pflanzen wachsen lässt,
ohne Bienen, die Blüten bestäuben,
bleibt unsere Arbeit vergeblich.
Bittere Realität von Menschen in den Dürrezonen unseres Planeten.
Dankbar sein, damit beginnt Erntedank.
Miteinander teilen, überleben sichern – und dann ist immer noch genug da, um das Schöne miteinander genießen zu können.
Auch das ist im Sinne Gottes, der all diese Köstlichkeiten geschaffen hat.
Amen.


Die Predigt nimmt Gedanken und einige Formulierungen aus einer Bibelarbeit von Peter Cornehl auf: Bibelarbeit zum Abendmahl

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