tumblr auf dem Kirchentag

Wenn ich als Zuhause-Gebliebener nach knapp zwei Tagen ein Zwischenfazit zur Berichterstattung vom Kirchentag ziehen soll, dann fällt mir das leicht: Ich finde Idee und Umsetzung hervorragend, verschiedene Berichterstatter/innen auf tumblr unterschiedliche Blogs mit Fotos, Videos und kurzen Texten führen zu lassen

Heute früh las ich die Tageszeitung. Der Kirchentag kommt vor. Gauck war da, Merkel kommt und Käßmann hat wieder mal einen – guten – Satz rausgehauen, mit den Christ/inn/en, die „nerven“ sollen, wenn es um Gerechtigkeit geht. Aber das ist dann so ähnlich wie bei Jauch, immer die gleichen Promis sitzen auf der Couch oder werden von Kameras, Mikrofonen und Bleistiften verfolgt.

Auf dem Kirchentagsblog wurde darauf verwiesen, und ich hab alle dort genannten Blogs auf tumblr abonniert (und noch ein paar mehr, die auch vom Kirchentag berichten): http://www.kirchentag-blog.de/wo-kann-man-etwas-uber-den-kirchentag-erfahren/

Zwei-, dreimal habe ich gestern und heute meinen Account bei tumblr aufgerufen. Da ich kaum andere Blogs dort abonniert habe über die vom Kirchentag hinaus, laufen Bilder, Videos und Texte beim Scrollen vor meinem Auge ab. Und sie geben vor allem atmosphärisch einen Eindruck vom Geschehen. Trommelzauber, Homosexualität und Sport, Bilder von Posaunen und Handys, Regenbogen über Hamburg, Frau Merkel unscharf, Max Mutzke, Bühnen, Menschen in kleinen und großen Gruppen, blaue Schals allerorten, toll.

Ich dachte bei mir:

Wenn ich vor Ort in Hamburg wäre, ja, dann wäre ich näher dran, würde mehr Bilder in mir aufnehmen, mehr Gefühle empfinden, vor allem Gespräche führen und Veranstaltungen besuchen. Das ist aber in diesem Jahr eben nicht möglich.

Aber: Auch vor Ort würde ich nur Ausschnitte wahrnehmen (können). Und deswegen finde ich die Berichterstattung über die sozialen Netzwerke, Twitter, Facebook und vor allem über tumblr echt gut, eine wunderbare Ergänzung zur „öffentlichen““ Berichterstattung der sogenannten „Massen“medien in ihrer fast schon langweiligen Begrenzung auf die Promis, kirchliche wie politische. Die Menschen in den sozialen Netzwerken gucken „wie ich“ gucken würde, das ist für mich das Spannende daran.

Daher:
Gratulation und danke an diejenigen, die die Idee hatten und vor allem an diejenigen, die mit Kamera, Handy, Smartphone, Tablet oder was auch immer unterwegs sind und die Eindrücke, Gedanken, Bilder aufnnehmen und weitergeben.

3 Gedanken zu “tumblr auf dem Kirchentag

    • Die Tumblr-App hatte ich mir noch schnell installiert, aber weil mir gerade meine Zugangsdaten entfallen waren und ich keine Zeit/Lust zum Nachrecherchieren hatte, hab‘ ich’s nicht weiter verfolgt.

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